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Die Fründenhütte

 

Geschichtliches

 

Auf einem Felschnubel thront die Fründenhütte ähnlich einem Adlerhorst.

Der erste Versuch eine Hütte auf den Mittelknubel zu errichten geht auf des Jahr 1921 zurück, das Projekt wurde aber von der Delegiertenversammlung des SAC in Baden abgelehnt. Die treibende Kraft hinter dem Projekt, der Gründer und Präsident der Sektion Altels Hans Biehly, Arzt aus Kandersteg, verstarb bei einem Unfall. Ein zweiter Antrag wurde auch von der Sektion abgelehnt. Beim dritten Anlauf klappte es endlich und 1936 konnte die erste Fründenhütte eingeweiht werden, unter dem ersten Hüttenwart Fritz Ogi.

Die Hütte diente nicht nur als Ausgangspunkt für Bergtouren Richtung Fründenhorn, Doldenhorn und Blümlisalpmassiv, sondern auch als eigenständiges Ziel. 1963 wurde durch Innenausbau die Anzahl der Schlafplätze verdoppelt, später wurde die Küche erweitert sowie der Schlafraum vom Aufenthaltsraum getrennt. Da die Anzahl der Übernachtungen stetig anstieg, wurde 1969 ein Anbau errichtet und im gleichen Jahr eingeweiht. Mit den Jahren stiegen die Erwartungen der Gäste und so wurde im Sommer 1992 die Hütte erweitert und im Herbst feierlich eingeweiht.

Der Fründengletscher, der die Hütte noch 1990 umgab, hat sich in den letzten Jahren erheblich zurückgezogen. Dadurch kam es zu Problemen mit der Wasserversorgung. Heute sichert ein grosser Wassertank die Engpässe bei der Wasserversorgung.

Quelle: wikipedia